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Initiative Grenzenlos Miteinander Rehlingen-Siersburg

Syrischer Vater wieder mit seinen Kindern vereint!

Syrischer Vater endlich wieder mit seinen Kindern vereint

Farhan Khalil (42) schöpft dieser Tage wieder neuen Lebensmut. Der Mann, dessen Frau bei einem tragischen Verkehrsunfall in Damaskus ums Leben kam, hatte die Hoffnung bereits aufgegeben, seine vier kleinen Kinder bald wieder zu sehen. 

Farhan Khalil musste sein Land, sein Leben und seine Familie zurücklassen, um vor Verfolgung und Tod zu fliehen. Die Strapazen der Flucht, die Risiken sind für Frauen und kleine Kinder nicht zu bewältigen. Die Flucht des Familienvaters, ein grausames Szenario, das sich für Unbeteiligte kaum ermessen lässt, ist oft die einzige Möglichkeit für die gesamte Familie.

Delchad (3), Nergiz(4), Cidar (11) und Adnan (9) waren in Damaskus zurück geblieben. Noch immer wissen sie nichts vom Tode ihrer Mutter. Zu schwer wäre es gewesen, ihnen dies mitzuteilen. Ohne Angehörige. Umgeben von Fremden in einem vom Bürgerkrieg zerrissenem Land.

Die Geschichte von Farhan hat die Saarländischen Bürger tief bewegt. Die Initiative „Grenzenlos-Miteinander“  ist für die Begleitung des in Siersburg lebenden Farhan Khalil zuständig und schaltet sich ein. „Die Hürden sind hoch. Eine Ausreise aus Syrien war fast unmöglich. Alle möglichen Ausreiserouten sind mit hohen Gefahren verbunden. Weite Teile des Landes werden stark umkämpft. Sogar eine Route durch die von der Terrormiliz „IS“ besetzten Landstriche wird zwischenzeitlich in Erwägung gezogen.“ , berichtet Andreas Fürst, Sprecher unserer Gruppe. Schließlich eröffnet sich ein Weg für eine Ausreise über Beirut (Libanon). Dank der großen Spendenbereitschaft der saarländischen Bevölkerung und dem unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helfer in Deutschland und im Libanon, gelingt es schließlich, die Kinder von Damaskus nach Beirut ausreisen zu lassen.

Auch die behördlichen Auflagen für einen Familiennachzug sind enorm. Zahllose Dokumente sind nötig, bei Terminen in der Deutschen Botschaft in Beirut muss mit Wartezeiten von 14 Monaten gerechnet werden. Die Bearbeitungszeiten liegen derzeit bei 6-8 Monaten. Der Initiative läuft zunehmend die Zeit davon. Die Kinder müssen in Beirut untergebracht werden. Ohne finanzielle Unterstützung droht die Abschiebung oder die Unterbringung in einem menschenunwürdigen Massenlager. Aber die Geschichte von Farhan und seinen Kindern bewegt viele Menschen. Besondere Unterstützung erfährt die Initiative „Grenzenlos-Miteinander“ seitens des saarländischen Bundestagsabgeordneten Christian Petry und seines Büros.
„Dass etwas schwer ist, muss ein Grund mehr sein, es zu tun.“ zitiert Andreas Fürst den Dichter Reiner-Maria Rilke. „ Das war das Motto, welches uns angetrieben hat.“, so Fürst weiter. Und wir beenden es auch mit Rilke: „Ich lerne es täglich, lerne es unter Schmerzen, denen ich dankbar bin: Geduld ist alles“ , so der Dichter.
Dank der vielen Helfer werden aus Monaten jedoch Wochen. In der ersten Juniwoche werden schließlich die Visa erteilt. Am 07. Juni kommen Delchad, Nergiz, Cidar und Adnan in Frankfurt an; ihr Vater kann sie am Flughafen abholen. Mit einer schlimmen Nachricht und einem neuen Leben im Gepäck.

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